
Net Zero Valley Lausitz: Ostdeutschland treibt den Wandel zur grünen Industrie voran
Net Zero Valleys – damit zeigen deutsche Regionen schon heute, dass die Transformation der Industrie nicht nur eine Vision ist.
Ganz besonders deutlich wurde das beim Side Event der Bundeswirtschaftsförderung Germany Trade & Invest (GTAI) und der Deutsch-Belgisch-Luxemburgischen Handelskammer im Rahmen der European Hydrogen Week in Brüssel: Auf dem Podium präsentierten Birgit Urban, Vertretung des Landes Brandenburg bei der Europäischen Union und Dr. Christian Ehler, Mitglied des Europäischen Parlaments sowie Thomas Kralinski, Staatssekretär und Amtschef im Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz und Matthias Ecke, Mitglied des Europäischen Parlaments, das Net Zero Valley Lausitz.
Die Lausitz soll zum Hotspot für den industriellen Aufbruch werden. Aus dem ehemaligen Braunkohlerevier entsteht ein Net Zero Valley, das als Modellregion eine Vorreiterrolle einnimmt. Dort werden in den kommenden Jahren Produktionskapazitäten für Zukunftstechnologien im Bereich Wasserstoff und Clean-Tech aufgebaut. Die Region profitiert dabei von einer starken Zusammenarbeit zwischen Kommunen, Wirtschaft, Wissenschaft und Sozialpartnern.
Die Lausitz ist ein hervorragendes Beispiel für länderübergreifende Zusammenarbeit zwischen Sachsen und Brandenburg, um die Wasserstoffwirtschaft gemeinsam voranzubringen.

Genau hier setzt auch IWO an. Als zentrale Plattform für das Thema Wasserstoff in Ostdeutschland vernetzt die Initiative Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung aus Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Dominik Härle, Geschäftsführer der IWO, war ebenfalls in Brüssel vor Ort und hat die IWO in der begleitenden Fachausstellung präsentiert. Denn der Wandel kann nur gemeinsam mit starken Partnern und klaren gemeinsamen Zielen gelingen.
